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Ölpreis zeigt sich unbeständig - aber weiter auf sehr hohem Niveau (29.03.2022)

Ölpreis zeigt sich unbeständig - aber weiter auf sehr hohem NiveauViele Faktoren auf dem Ölmarkt bedeuten aktuell eine hohe Unbeständigkeit. Sowohl die Nachfrage als auch die Angebotsseite, wird aktuell durch viele Faktoren beeinflusst. Auf der Angebotsseite stehen die EU-Staaten weiter unter Druck einem Embargo von Öl und Gas aus Russland zuzustimmen, welches die USA und Großbritannien bereits in die Tat umsetzen, was die Angebotsseite weiter verknappt. Zudem sorgen Angriffe der Huthi-Rebellen im Jemen für Produktionsausfälle und auch die angespannten Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und der Biden-Administration ist wenig hilfreich. Zu dem bleiben Aussagen zu einer Produktionserhöhung der OPEC+ Staaten weiter aus.

Auf der Nachfrageseite schauen viele Experte mit Sorge auf die chinesische Konjunktur. Erneute Ausbrüche von Covid 19 legen vermehrt Teile Chinas lahm, diesmal unter anderen auch Teile der Metropolregion Shanghais. Chinas strikte Null-Covid-Strategie führt immer wieder zu großflächigen Lockdowns, was an der Konjunktur wohl kaum unbemerkt vorbeigehen dürfte.

Heizöl liegt ja nach Region derzeit zwischen 1,45 € und 1,60 € der Liter und hat damit in den vergangenen Tagen regelmäßig nachgegeben, wenn auch nur in kleinen Schritten. Der Wonnemonat April soll allerdings mit einer erneuten Kaltfront beginnen und auch Schnee ist in den nächsten Tagen möglich. Ungeachtet der aktuellen Preise ist die Nachfrage dennoch recht hoch, wohl auch aus Angst, dass die Preise doch wieder deutlich anziehen könnten. Marktbeobachter gehen zu dem nicht davon aus, das wir bald mit deutlich Rückgängen rechnen können, den selbst vor dem Ukrainekonflikt, hatten die Ölpreise kontinuierlich angezogen.

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